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Witchbound – End Of Paradise - Review

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie manche Menschen es schaffen, von Schicksalsschlägen gezeichnet, trotzdem wieder die Fahrt nach Vorne anzutreten.
Im Falle von Witchbound, die ja bekanntlich aus diversen Ex-Mitgliedern von Stormwitch gegründet wurde, trifft dies zu Hundertprozent zu.
Und nachdem sie zur Walpurgisnacht 2015 ihr Debüt „Tarot’s Legacy“ veröffentlichten, stand auch für das zweite Album wieder eine Walpurgisnacht an.
Genauer gesagt der 30.04.2021!

 

Über die bestürzende Vergangenheit der Band möchte ich hier eigentlich keine Worte verlieren, denn da auch ich mir diverse Reviews von anderen Magazinen zu diesem Werk durchgelesen habe, fiel mir halt immer wieder auf, dass das Thema sofort auf eben jene Schicksalsschläge hinwiesen und ich denke, die Band ist es vielleicht auch langsam leid, ständig daran erinnert zu werden.
Deshalb gehe ich hier lieber auf das Produkt „End Of Paradise“ ein.
Und dieses Album hat es wahrlich in sich.
Was mir persönlich unglaublich gefällt, sind die zwei Gesangsparts.
Genauer gesagt sind dies Natalie Pereira dos Santos, sowie Tobias Schwenk, die diesem Longplayer durchaus ihren charmanten Stempel aufdrücken.
Zusammen mit der Instrumental Fraktion in Form der Gitarristen Stefan Kauffmann und Julian Steiner, sowie Basser Frank Bittermann und nicht zuletzt Peter Langer an den Drums, fügt sich alles zu einem sehr harmonischen Gebilde zusammen.
Die Songs sind stimmig und klingen daher sehr ausgewogen, was mich wie gesagt nach solch ereignisreichen Jahren sehr positiv überrascht.
Ich würde jetzt vielleicht nicht soweit gehen und sagen, dass ich ganz klar den Geist von Stormwitch heraushöre, doch das muss ja auch nicht sein, denn die Tracks haben alle genug Dampf und Raffinesse, um für sich zu stehen.
Da braucht es wahrlich keinerlei Vergleiche, um sich solch großartige Nummern, wie z.B. den Titelsong „End Of Paradise“, oder auch „Flags Of Freedom“, „Nevermore“ und „Foreign Shores“ (um nur einige zu nennen) einfach zu Gemüte zu führen.
Nach dem Erstling „Tarot’s Legacy“ ist dieses Album ein wahrlich würdiger Nachfolger und zeigt auf beeindruckende Weise, dass sich die Band noch immer bereit fühlt, um auch weiterhin in diesem Zirkus, der sich Musikbusiness nennt, dabei zu sein.

 

Ich bin absolut überrascht, wie gut „End Of Paradise“ im Endeffekt geworden ist und ertappe mich immer wieder dabei, wie es beinahe mit einer Regelmäßigkeit aus meinen Lautsprechern schallt.
Und wer sich über die traurigen Hintergründe, die ich hier aus gutem Grund nicht nannte informieren möchte, der kann sich ja gerne noch andere Reviews durchlesen und wird sicherlich sofort erfahren, was ich hier verschweigen wollte.
Für mich ein mehr als respektables Album, denn „End Of Paradise“ hat sehr viel zu bieten.
Deshalb gilt auch hier die Devise: Anchecken lohnt auf alle Fälle!!!

 

Note: 2
 




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