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Wintersun - Time I - Review
Na das nenne ich doch mal eine schwere Geburt!
Nicht weniger als 8 Jahre hat es gedauert, bis nun endlich der Nachfolger des genialen, selbstbetitelten Werks der Finnen von „Wintersun“ auf die Menschheit losgelassen wurde.
Bereits im Jahre 2006 wurde auf ein neues Album hingewiesen, welches aber immer weiter in den Hintergrund geriet, da sich die Veröffentlichung immer mehr nach Hinten verschob.

Doch nun wurden Nägel mit Köpfen gemacht und „Time I“ erblickte endlich das Licht der Welt.
Vorab sollte noch erwähnt werden, dass jeder der jetzt denkt: „Wie jetzt, 8 Jahre und dann nur 5 Songs veröffentlichen?!“
Dem ist natürlich nicht so, denn da das neue Werk ja den Namen „Time I“ trägt, liegt die Vermutung nahe, dass es auch eine „Time II“ geben wird.
Natürlich in der Hoffnung, dass wir nicht wieder 8 Jahre warten müssen.
Aber die Befürchtung hab ich zumindest absolut nicht, da der zweite Teil ja quasi schon im Kasten ist und nur noch auf ihr Erscheinen wartet.
Nun aber zu „Time I“ selber!
Mit einem brachialen Intro in bester „Wintersun“ Manier beginnt dieser Traum von einem Album, der sich mit dem vor Energie nur so strotzenden „Sons Of Winter And Stars“ fortsetzt und die schlechte Laune über die lange Wartezeit auf dieses Meisterwerk wie in Luft auflösen lässt.
Unbändig und berechnend legt dieser über 13 Minuten dauernde Song los und saugt dem Hörer die letzte Kraft aus den Knochen.
Auch der nächste Song „Land Of Snow And Sorrow“ bewegt sich mit seinen über 8 Minuten Spielzeit ganz klar in oberen Gefilden, was dem Stück aber auch sehr gut tut, denn dieser Mid-Tempo Song hat es verdient länger zu dauern.
Unglaublich einfühlsam und doch majestätisch kriecht er vor sich hin und hinterlässt auf seinem Weg höchst zufriedene Gesichter.
Es folgt das leider recht kurze (2:22 Min.) instrumentale Zwischenstück „Darkness And Frost“, welches auf den Titeltrack „Time“ Appetit machen soll, was dem Stück auch mehr als gelingt.
Und da legt es auch schon los!
„Time“ ist ebenfalls mit einer überlangen Dauer gesegnet und so bekommt der Hörer fast 12 Minuten die höchste Qualität geboten und verliert sich alsbald ganz und gar in diesem Epos.
Es ist wirklich schwer zu beschreiben, was in einem vorgeht, nachdem dieser Song endet.
Fakt ist jedoch, dass es beim besten Willen nicht bei nur einem Hördurchgang bleiben kann und so wird in der Hoffnung, den zweiten Teil dieses Machtwerks bald in Händen zu halten, ganz schnell noch einmal die Play-Taste gedrückt, denn ganz ehrlich gesagt sind die 40 Minuten Spielzeit einfach viel zu wenig und verlangen nach mehr.

Alles was mich persönlich vom Vergeben der höchsten Punktzahl abhält, ist die Tatsache, dass „Time I“ wie das sprichwörtliche Hornberger Schiessen aufhört und man schon völlig unmusikalisch sein müsste, um nicht zu merken, dass da noch mehr kommen muss.
Wenn jedoch „Time II“ genauso derart superb dargebracht wird, wovon ich eigentlich jetzt schon ausgehe und ich dann ein Review über beide Alben als eine Einheit schreiben würde, wer sollte mich da noch vom Vergeben einer 1 abhalten.

Note: 1,5 


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