zeige: Galerie | Übersicht
Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| Trans Siberian Orchestra - Stuttgart Porsche Arena, 15.01.2014 |
Dass die ehemaligen „Savatage“ Mitglieder „Johnny Lee Middleton“, „Chris Caffery“, „Al Pitrelli“ sowie „Jeff Plate“ zusammen mit dem Trans Siberian Orchestra immer wieder für volle Arenen und begeistere Zuschauer in den USA sorgten, ist schon lange kein Geheimnis mehr und auch in Europa konnten sie schon beachtliche Erfolge erzielen.Grund genug erneut den alten Kontinent mit ihrer Anwesenheit zu beehren, um auch dieses Mal wieder erstaunte und zufriedene Gesichter zu hinterlassen. Den Auftakt zur Tour durch Deutschland machte das Konzert in der Porsche Arena in Stuttgart, dem ich dann auch beiwohnen durfte. Um 20:00 Uhr begann ein wahrhaft phänomenales Spektakel aus Musik und Licht, denn nicht nur musikalisch bekommt man bei „TSO“ immer etwas geboten, nein auch visuell ziehen sie alle Register und so wurde das Publikum mit perfekt eingesetzten Lasern, Feuerfontänen und vielen weiteren Lichteffekten wahrlich verwöhnt.Ein Backdrop suchte man vergeblich, denn stattdessen thronte dort eine übergroße Bildschirmleinwand, die immer wieder zu sensationellem Einsatz kam. Mit „Time And Distance“ und „Winter Palace“ begann die weit über zweistündige Reise in die Welt von „TSO“, bevor auch schon der erste von insgesamt 7 „Savatage“ Songs (wenn man „Christmas Eve-Sarajevo 12/24 mi t einbezieht), welche von vielen Zuschauern sehnsüchtig erwartet wurden, in Form von „This Is The Time“, (gesungen von „Jeff Scott Soto“) dargebracht wurde.So mischten sich unter „TSO“ Stücke wie „A Last Illusion“, „Mephistophele’s Return“, „Sparks“, „Epiphany“, „Someday“ und „Wizards In Winter“, dann auch „Handful Of Rain“ (gesungen von „Erika Jerry“), Gutter Ballet“ (gesungen von „Nathan James“), „ The Hourglass“ (gesungen von „Andrew Ross“), „All That I Bleed“ (gesungen von „Nathan James“) und nicht zuletzt das göttliche „Believe“ (gesungen von „Robin Borneman“), sodass es für die Anhänger von „Savatage“ auch kein Halten mehr gab und vor allem auch niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen bleiben konnte.Selbstverständlich bezog sich die überschwängliche Stimmung des Publikums aber auch auf die wunderschönen Stücke (die hin und wieder von „Bryan Hicks“ erzählerisch in Szene gesetzt wurden) aus „TSO“ Alben, wie z.B. das letzte Full-Length Album „Night Castle“.Es war wahrlich faszinierend, welch unglaubliche Atmosphäre die einzelnen Musiker schafften und damit meine ich jeden Einzelnen, denn es ist müßig darüber nachzudenken, ob man nun dem Streicher Ensemble, dem göttlichen Chor, der insgesamt aus 10 Sängerinnen und Sängern bestand, den beiden Keyboardern, der genialen Violinistin „Asha Mevlana“, oder der Stammband den Vorzug geben möchte. Mit diesem Stück Musikgeschichte haben sich die Initiatoren „Paul O’Neill“, „Robert Kinkel“ und nicht zuletzt „Jon Oliva“ ein Denkmal gesetzt. Leider hatte ich ihre erste Tour durch Deutschland vor 3 Jahren verpasst, doch wurde mir berichtet, dass die Schleyerhalle in Stuttgart, in der sie damals gastierten beinahe ausverkauft war.Umso mehr erschreckte es mich, wie viele Plätze in der Porsche Arena diesmal noch unbesetzt waren. All denjenigen, die nicht dabei waren, kann ich nur sagen, dass sie ein wahrhaft großartiges Ereignis verpasst haben. Und um noch etwas mehr Salz in die Wunde zu streuen, hier noch die komplette Setlist des Abends: Time and Distance Winter Palace This Is the Time (1990) (Savatage cover) (Preceded by Narration: Best of Times) Christmas Jam Handful of Rain (Savatage cover) A Last Illusion Gutter Ballet(Savatage cover) Misery (Preceded by Narration: Satan) Mephistopheles' Return Mozart/Figaro Sparks The Hourglass (Savatage cover) (Preceded by Narration: Poets & Madmen) Someday Child Unseen Believe (Savatage cover) Wish Liszt (Toy Shop Madness) After the Fall(Preceded by Narration: Beethoven's Heart) Wizards in Winter All That I Bleed(Savatage cover) Dreams of Fireflies (On a Christmas Night) Carmina Burana Epiphany(Preceded by Narration: Lost … more) The Mountain Piano Solo(by Vitalij Kuprij) Beethoven Requiem - The Fifth (Preceded by Narration: Closing) Christmas Eve (Sarajevo 12/24) (Savatage cover) Pics by Heiko (PictureMonster) www.heiko-bendigkeit.de/ |
| 25.01.2014, 09:05 by Stefan |
| Neuere / Ältere Beiträge |
|
|
| Siehe auch |