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Trails Of Sorrow - Languish In Oblivion - Review
Extrem schwere und düstere Kost kommt in Form des Albums “Languish In Oblivion”, der Italiener “Trails Of Sorrow” auf uns zu.
Und das finde ich noch leicht untertrieben, denn beim Hören dieses Longplayers wünscht man sich unweigerlich dunkle und regnerische Tage herbei, damit man dem Wetter gemäß die depressive Atmosphäre komplett ausleben kann.
Über die Band selber kann ich leider nicht wirklich viel sagen, da sie mir zum einen bisher völlig unbekannt war und zum anderen auch nicht besonders viele Infos zu finden sind.

Beschränken wir uns also somit auf die Songs des neuen Werks.
Wie gesagt braucht man echt starke Nerven, um sich nicht aus dem Fenster zu stürzen, nachdem die letzten Akkorde von „Languish In Oblivion“ verklungen sind (mit der Bitte, meinen letzten Satz nicht für bahre Münze zu nehmen).
Ich glaube langsameren und mit Schmerz und Düsternis behafteten Doom Metal habe ich selten gehört.
Sowohl die abgrundtiefen Growls, als auch die zwar cleanen, jedoch in selben Maße melancholisch anmutenden Vocals haben ihren Reiz und machen Tracks wie den Auftakt des Albums „Dreams Are Dying“, oder das fast schon sakral anmutende „Living As To Live Is To Suffer“, sowie das instrumentale „In Luce“, als auch das ebenfalls für suizide Gedanken sorgende „Suffering Comes“ zu einem Soundtrack des Todes.
Man muss natürlich auf diese Art Musik stehen, denn sonst hat man, soviel kann ich mit Gewissheit sagen, nach dem Hören von „Languish In Oblivion“ wahrlich ein mächtiges Problem mit seiner Psyche.

Wer jedoch auf Untergangsstimmung und abgründige Stücke steht, die das Licht am Ende des Tunnels mit Leichtigkeit auslöschen, der sollte sich mal mit diesem Teil befassen.
Allen anderen und vor allem seelisch labilen Musikliebhabern würde ich raten, „Languish In Oblivion“ nur im Beisein seiner besten Freunde anzuhören um unnötigem Blutvergießen vorzubeugen.

Note: 3
 


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