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Threshold - March Of Progress - Review

Die britischen Prog Metal Helden von "Threshold" hatten es in der Vergangenheit alles andere als leicht, denn nachdem sie im Jahre 2007 ihr bis dato letztes Studioalbum mit dem Namen "Dead Reckoning" veröffentlichten, vermeldete Sänger "Andrew McDermott", daß er bedingt durch seinen gesundheitlichen Zustand in Zukunft nicht mehr Bestandteil der Band sein könne, so daß "Karl Groom" und seine Jungs sich deshalb leider mal wieder der unbequemen Suche nach einem neuen Mann am Mikro unterziehen mußten.
Den fanden sie jedoch relativ schnell in "Damien Wilson", der ja schon das Debüt "Wounded Land" sowie das dritte Album "Extinct Instinct" einsang.

Nun ist es nach 5 langen Jahren endlich soweit und das neue Werk "March Of Progress" erblickt das Licht der Welt.
Freilich liegt über all der Freude über das Album und der Tatsache, daß "Threshold" nie aufgaben, leider auch ein dunkler Schleier über selbigem, denn mit ihrem bisher wohl schlimmsten Schicksalsschlag in der Geschichte der Band, dem Tod von "Andrew McDermott im Jahre 2011 umgibt das neue Werk einen düsteren Touch (den freilich wohl nur die wahren Fans von "Threshold" wahrnehmen werden), der aber nichts an der Genialität des neuen Materials verändern kann.
Ganz im Gegenteil wird man bereits mit dem Opener und ersten Single "Ashes" in einen wahren Glücksrausch versetzt, der einen nicht mehr losläßt.
Von Anfang an stellt man sich die Frage wie es die Jungs schafften, die beiden Schaffensphasen von "Andrew" und "Damian" in solch einen Einklang zu bringen, denn permanent kann man sich bei den neuen Songs sowohl den einen als auch den anderen Sänger am Mikro vorstellen.
Auch vor "Return Of The Thought Police" und dem unvergleichlichen "Staring At The Sun" macht dieses Gefühl nicht Halt und begleitet einen durch die Welt des erhabenen Progressive Metal.
Eigentlich ist es gar nicht notwendig, einzelne Songs hervorzuheben, denn jeder einzelne für sich ist ein absolutes Meisterwerk.
Freilich wird jeder Hörer sein eigenes Juwel auf "March Of Progress" finden und z.B. das gewaltige "The Hours" für sich entdecken.
Ein andere verliebt sich hingegen in die balladesken Anleihen von "That's Why We Came". oder erstarrt in Ehrfurcht vor dem abschließenden und mit über 10 Minuten längste Stück mit dem Titel "Rubicon" welches spätestens nun wohl den letzten Unentschlossenen von der Übermacht dieses Geniestreichs überzeugt.

Als jahrelanger Fan von "Threshold" mag es vielleicht einfach sein zu sagen, daß "March Of Progress" ein perfektes Album ohne noch so kleine Schwächen geworden ist, doch selbst Freunde progressiver Klänge, die den Namen der Band bisher nur vom Hören-Sagen kannten, werden das Werk in ihr Herz schließen.
Unbedingte Hör - und Kaufempfehlung für alle, die sich hier angesprochen fühlen.
Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!
Ich für meinen Teil habe für solch ein Überwerk nur eine passende Note...

Note: 1




Bewertung
Redaktion: (1)
1.00
Leser: (3)

1.00
  
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