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Ragnarök Festival 2009 - Lichtenfels - 17./18.04.2008

Auch 2009 lockt ein gutes und abwechslungsreiches Line-Up tausende Metalheads in das beschauliche Lichtenfels in Oberfranken.
Wobei wohl auch viele von guten Erinnerungen an die letzten Jahre getragen wurden. Genregrößen wie THYRFING und ein 'wiedervereinigtes' EINHERJER
ließen schon lange Vorfreude aufkommen.
Wie eigentlich auch das Wetter, welches bis zum Donnerstag aus wochenlangem, ununterbrochenem Sonnenschein bestand. Doch es kam wie es kommen musste, pünktlich zum Freitag begann es zu regnen und die dazugehörigen Wolken sollten uns noch bis Samstagabend begleiten. Zum Glück blieb allen die das nicht mit Humor sehen wollten noch die Flucht zum Alkohol, oder in die Halle, sodass das Nass der allgemein guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Wirklich ärgerlich hingegen war in meinen Augen die Parkplatzsituation, die in diesem Jahr so aussah, dass erstmals die Sportplatz und Halle umschließende Seitenstraße gesperrt wurde. Stattdessen wurde der halbe Edeka-Parkplatz zum parken (->und schlafen) ausgewiesen, was naturgemäß zu Konflikten zwischen feiernden Metallern und Zivilisation führte. Auch war dieses Behelfscamp recht bald voll, weshalb teilweise sogar auf das Parkhaus ausgewichen wurde.
Hier muss sich definitiv etwas getan werden, auch weil durch die Verteilung über die halbe Stadt ein Stück 'Festivalfeeling' verloren geht.

Dafür lief der Ablauf in der Halle selbst reibungslos. So gab es gab es keinerlei Bandverschiebung und es kam auch zu keinen Verzögerungen im
Programmablauf, was jedoch auch hieß dass keinerlei Zugaben gespielt wurden.
Eigentlich schade...
'Schade' ist auch das Stichwort beim Thema Sound. Denn auch wenn der bei manchen Bands, wie bspw. Alkonost richtig gut war, ließ er oft zu wünschen übrig.
Besonders wenn Synthesizer für die Melodiestimme gedacht waren brauchte man entweder >gute< Kenntnis des gespielten Liedes, oder eben genauso gute Fantasie.

Letztlich sei noch erwähnt, dass dieses Jahr erstmals frei war von der Anwesenheit eindeutig 'rechter' Kameraden. Das ist wohl auch dem inzwischen jahrelang andauernden Bemühen der Veranstalter zu verdanken, welche eine klare Distanzierung von Extremismus aller Art betonen. Auch lässt es hoffen, dass sich endlich die eingebildete Verbindung von Heidentum und 3.Reich auflöst, die sich bei manchen so hartnäckig hält. Außerdem bemerkenswert ist, dass das Ragnaroek deutlich internationaler geworden ist. Fans aus halb Europa [Finnland, Spanien, Protuigal, Brasilien, ich weiß nicht mehr woher wer kam] haben den Weg nach Lichtenfels gefunden um hier ein grandioses Festival zu erleben.





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