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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| Pike's Edge - Nameless - Review |
Es ist wohl unbestritten, dass Menschen, die einen Krieg erleben mussten, wohl auf Ewig gezeichnet sind.Wie jeder Einzelne jedoch damit umgeht, steht auf einem anderen Blatt. Eine sehr gute Therapie ist sicherlich die Musik, für die sich „Mujkic-Pike-Fikret“, seines Zeichens Kopf der Band „Pike’s Edge“ entschieden hat. Nachdem er 1992, als der Krieg in seinem Heimatland Bosnien ausbrach vertrieben wurde, kam er unter abenteuerlichen Bedingungen 1995 in Deutschland an. Bereits nach den ersten Sekunden von „Nameless“, so der Titel dieses vor mir liegenden Debütalbums, wird klar wie sehr man von diesen unsinnigen Kriegen beeinflusst werden kann. Mit roher Gewalt, die aber wohlgemerkt nicht in irgendwelchen abstrakten Death Metal Walzen ausarten, treibt der Opener „F.U.W.M.“ voran, gefolgt von „Pain Arise“, welches ebenfalls eine tiefe Kerbe in den Gehörgängen des Hörers hinterlässt und auch „Lazem Sam Sebe“, dass in „Mujkic’s“ Landessprache gesungen daherkommt, versprüht ebenfalls einen gewaltigen Hauch von Aggressivität. Was mir persönlich beim Hören von „Nameless“ verstärkt in den Sinn kam, waren die Schwankungen innerhalb des Albums, denn mit dem folgenden Titelsong kommt etwas Ruhe in das Material. Ganz so als hätte die Band bei den ersten 3 Stücken ihren seelischen Ballast abgeworfen, um sich fortan um enorm melodische Mucke zu kümmern. Ich muss dazusagen, dass sowohl die volle Kelle, als auch die etwas softeren Songs absolut ihre Berechtigung haben. So kann man Langeweile auf diesem Album somit völlig ausschließen. Bei „Traceless“ und dem fast schon balladesken „Let Me Go“ atmet die Band durch und lässt auch dem Hörer Zeit um durchzuatmen, bevor es mit den noch verbleibenden Songs „Follow You“, „Deathwatch“, „Space And Time“, „Demands“ und dem abschließenen „Moj Dilbere“ Richtung Ende geht. Eben erwähnte Songs sind ebenfalls ohne Ausnahme meisterlich und überzeugen amtlich. Mich hat sowohl das bisherige Leben von „Mujkic Fikret“, als auch dieses bemerkenswerte Debüt beeindruckt und zum nachdenken animiert und möchte „Nameless“ somit auch gerne weiterempfehlen, denn Klasse hat das Werk allemal, um der breiten Masse vorgestellt zu werden. Also haltet einfach mal Ausschau nach der Band „Pike’s Edge“! Note: 2 |
| 22.04.2013, 10:52 by Stefan |
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