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NYIA - More Than You Expect - Review
Undefinierbar! Eben nicht raushörbar, was sich hier auf dem CD-Teller dreht. Entweder brauchen NYIA einen Psychiater oder ich! Das klingt alles dermassen wirr, dass man es selber hören muss, um es zu glauben. Der einzige Lichtblick ist das Instrumental "Desert". Da wird mal richtig mit Gefühl gearbeitet. Keine Ahnung wie die dann zu einer Musik umschwenken, die mir persönlich die Ohren verklebt. Sie wollen vielleicht so krasse Gegensätze aufzeigen...

Die Produktion ist auch nicht die Beste, erinnert an Garagensound. Die Musik erzeugt bei mir ein Zucken im rechten Auge und die Ohren klappen auf halbzwölf.
Bei "mornings copper" und Inaccesible things" hat man noch ein wenig den Eindruck, dass NYIA versuchen, Songstrukturen aufzubauen. Ich kann mich nicht entscheiden ob es gute Musik sein soll oder Wahnsinn, das bleibt letztendlich Euch überlassen.

Note 5
Hellfire-Franky



Ha, da muss ich einfach mein Fett dazu ablassen, denn ich habe mir die Scheibe wirklich ganz reingezogen (Ja, das geht, nachdem ich meine Familie erst mal auf einen Spaziergang geschickt habe).
Ich setz jetzt mal einen auf Gesamteindruck, damit Ihr auch ohne Hörproben einigermassen durchblickt. Zudem nehme ich mal die Instrumental-Werke "desert" & "hesus" sowie den Song "birdies" (reines Vogelgezwitscher) weg. Was übrig bleibt, ist die wohl unglaublichste Ansammlung an Metal in aller dagewesenen Form: Man nehme zum einen ein damals unterbewertes Album von DEATHROW (1988 "deception ignored) und mische es auf mit Death-Einflüssen. Obendrauf packt Ihr einfach ein paar zusätzliche Stimmeinlagen von FEAR FACTORY und lehnt daran den schrägen Stil von VOIVOD an. Fertg ist NYIA!
Naja, fertig ist übertrieben, denn NYIA schaffen es in diesem Album keineswegs diese Mischung auch wirklich gut zu mixen. Die Schrägeinstellung der Band sowie der Wille zur Abwechslung kommt leider als Beinbruch rüber und leider nicht als das, was die Band wohl wirklich will: Nu Metal der noch newer (!) ist!
Das schlimmste ist nicht die Idee der Band, sondern der pure Wahnsinn, dass jeder Pluspunkt (Ihr kennt das, wenn Euch z. B.ein Anfangsteil eines Songs gefällt) während der nächsten paar Sekunden in doppeltes Minus fährt und damit mathematisch gesehen immer wenigstens bei Null ankommt (Taschenrechner rausholen).

Hey NYIA, lasst einem alten Metal-Fanatiker wie mir, mal einen Tip abgeben: Nehmt Eure wirklich guten Ideen und mischt diese richtig. Lasst Euch nicht zu schnell auf Endergebnisse ein und schwenkt teils in eine andere Richtung. Dann klappt's auch mit der Produktion und wir haben endlich geile Mucke... Denn eines ist auf jedenfall rauszuhören: Wenn Ihr wollt, dann könnt Ihr!

Note: je nach Auffassungsvermögen zu vergeben, also frei wählbar.
Horrace


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