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No Brain Cell - No Brain Cell (EP) - Review
Sicherlich läuft im gebeutelten Griechenland nicht alles wirklich rund.
Darüber noch viele Worte zu verlieren, kann man sich angesichts der zahlreichen Information in den Medien sparen.
Schön zu sehen, dass sich wenigstens die Musikszene zu einem gewissen Teil aus diesem Sog der düsteren Zukunftsaussichten ziehen kann und mit Bands wie z.B. „No Brain Cell“ doch sehr positive Aspekte zu bieten hat.
Im Infoblatt werden sie als gefragteste „Porcupine Tree“ Cover-Band gehandelt, die nun erstmals mit eigenen Songs auftrumpfen.

Man braucht keine Kristallkugel um erahnen zu können, wonach diese Songs im Endeffekt klingen.
Doch der Vollständigkeit halber sollte angemerkt werden, dass sie durchaus ihren eigenen Spirit in die insgesamt 8 Stücke dieser selbstbetitelten EP bringen. Warum dieses Album als EP deklariert wird, ist mir indes schleierhaft, da sie mit 46 Minuten Spielzeit locker an die einiger Full-Length Alben herankommt.
Wie dem auch sei, die Verantwortlichen werden schon ihre Gründe haben.
Konzentrieren wir uns auf das Material und das kann wie gesagt ordentlich von sich Reden machen.
Herrlich progressive Klänge mit teils sphärisch klingenden Passagen, die sich mit ruhigen Momenten verbünden, um sich in seiner Gesamtheit locker mit Größen wie schon erwähnten „Porcupine Tree“ messen zu können.
Somit kommen Stücke wie „Open Field Part 1+2“, oder auch das langsam vor sich hinschleichende „Memories“, sowie „The Start Of  Something Beautiful“, welches das Album zu einem grandiosen Ende führt, wie aus einem Guss und verdeutlichen die Zusammenarbeit der Band, die ihnen sehr wichtig zu sein scheint, wie man aus einem, dem Infoblatt beigefügten Interview herauslesen kann.
Innerhalb von „No Brain Cell“ regiert somit das „Wir“ und nicht das „Ich“.
Was mir besonders imponiert, ist die Tatsache, dass dieses Debüt in dem kleinen, aber feinen Studio der Band entstand, da auch sie von der Krise nicht verschont wurden und sie sich somit kein großes und namhaftes Studio leisten konnten.
Doch dem Material hört man dies nicht im Geringsten an.
Klasklar und kraftvoll wird der Hörer hier verwöhnt und kann sich entspannt zurücklehnen und dem Ganzen andächtig lauschen.

Es gibt also viele Gründe, sich als Fan von progressiven Klängen, für „No Brain Cell“ zu entscheiden und sich ein Bild von der gleichnamigen Band zu machen.
Bereuen wird es sicherlich niemand, der sich mit diesem Genre verbunden fühlt.
Beachtliche Leistung von den Jungs aus Thessaloniki.

Note: 2



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Leser: (2)

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