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Metalety - Radio Apocalypse - Review

In diesem Jahr wurde ich ja schon von einigen Bands mehr als ordentlich überrascht (zumeist positiv), doch was die aus Nordrhein-Westfalen kommende Band "Metalety" mit ihrem neuen Werk "Radio Apocalypse" da aus dem Sack läßt, ist jenseits von nur nett gemachtem Power Metal mit einer satten Thrash Schlagseite.
Was sie mit ihrem Debüt "March To Hell" eindrucksvoll begannen, wird nun mit ihrem neuen Output fortgesetzt und ich wage zu behaupten, daß sie ihren Stil jetzt schon gefunden haben, um es mit der Musikszene auch in Zukunft aufzunehmen.

Ich weiß zwar nicht ob die Band wirklich drauf steht, andauernd als härtere Version von "Rage" dargestellt zu werden, aber meines Erachtens beschreibt es ihren Sound doch sehr gut und deshalb greife auch ich gerne auf diesen Hinweis aus dem Infoblatt zurück.
Was einen auf "Radio Apocalypse" erwartet, davon zeugt bereits das erste Stück "Purging Flames", das nach einem kurzen Intro auf die Menschheit losgelassen wird.
Dermaßen satt und vor allem sauber produziert, knallt einem der Song nur so um die Ohren.
Gleiches gilt für den nächsten Knüppel "Evolution" bei dem auch schon der erste Gastmusiker sein Stelldichein gibt, denn niemand geringerer als Sänger "Björn Goosses", der von den beiden Bands "The Very End" und "Night In Gales" wohl bestens bekannt sein dürfte, bot hier seine Unterstützung an.
Eher im Power Metal angesiedelt ist der nächste Song "Unbreakable", der auch wie seine Vorgänger absolutes Vorzeige-Potential hat.
Dies trifft auch auf das von einem Kinderchor eingeleitete "Deaf Dumb 'N' Blind" zu.
Ständig muß man verblüfft den Kopf schütteln, ob der Vielschichtigkeit der einzelnen Songs was auch vor Stücken wie "Overload", bei welchem mit "Frank Blackfire" (ex-Sodom/ex-Kreator) auch gleich der nächste Gastmusiker seinen Auftritt hat, sowie auch "Last Breath" (Hammer!) und "Hang 'Em High", das mit einem recht Southern Rock behafteten Anfang daherkommt nicht Halt macht.
Mit dem Epilogue "How The Story Ends" wird dieses energiegeladene und brachiale Album indes mit leisen Tönen beendet und schnell wird klar, daß im Anschluß eigentlich nur ein wiederholtes Anhören die Folge sein kann.

Mit "Radio Apocalypse" ist "Metalety" ein ganz großer Wurf gelungen, denn soviel Power mit melodischen Akzenten muß einfach einen nachhaltigen (natürlich guten) Eindruck hinterlassen und Fans der Power Mucke, die auch mit Thrash Metal kein Problem haben, werden mir da sicherlich gerne zustimmen.
Absolut beeindruckend und vor allem absolute Hör - und Kaufempfehlung!

Note: 2




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