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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| Krampe des Monats |
Immer wieder gibt es Individuen, die sich abseits der allgemein üblichen Normen bewegen. Besonders auffällige wollen wir hier vorstellen. Ob uns das jeden Monat gelingt wissen wir nicht.
| März 2007 - David vs Goliath |
Nein, nicht was ihr jetzt vielleicht denkt! Es geht hier schlicht um Menschen oder besser gesagt um deren Körpergröße. Ich persönlich gehöre ja eher zu den kürzer geratenen Exemplaren. Mit einer Gesamtkörperlänge von 153 cm befinde ich mich gerade noch in der glücklichen Situation, dass ich meinen Alltag ohne größere Schwierigkeiten bewältigen kann. Geht es aber darum eine Tasse aus dem Hängeschrank in der Küche zu nehmen, die Pedale im Auto zu erreichen oder das Reinigen der gesamten Glasfläche beim Fensterputzen - 10 cm mehr würden dann doch vieles erleichtern... ;o) An dieser Stelle sei jetzt mal herzlich über den "Normierungs- und Vereinheitlichungswahn" der zivilisierten Welt her gezogen. Denn die Personen, deren Maße vom "Standard-Menschen" zu sehr abweichen haben - knapp gesagt - halt Pech gehabt. Diese Personengruppe fällt aus dem Raster heraus und muss eben damit leben z. B. nicht alles "von der Stange kaufen" zu können...Jedenfalls gewöhnt man sich schnell daran, stets ein Kissen unter dem Hintern zu haben um besser über das Lenkrad schauen zu können. Alltag ist auch, im Supermarkt einen Tritthocker benutzen zu müssen, um die Ware im obersten Fach des Regals zu erreichen. Steht keine Trittleiter zur Verfügung, ist man gezwungen das ersehnte Produkt mit den Fingerspitzen herunter zu angeln. Manchmal hat man aber eben Glück und ein netter großer Mitmensch tut kurzum einen beherzten Griff nach oben und die Sachen landen flugs im Einkaufskorb. Leider ist die flächendeckende Hilfsbereitschaft nicht ganz lückenlos verbreitet. Unverständlich wenn es darum geht, jemand anderem einen Vorteil zu verschaffen. Wohl gemerkt OHNE selber zurück stecken zu müssen.Ein gutes (oder besser gesagt: schlechtes) Beispiel hierfür lieferte ein ganz besonderes Individuum in Köln. Dieser Mensch war nicht nur außergewöhlich groß gewachsen sondern zudem auch noch mit vielen Butterbroten gefüttert worden... Da stand ich nun in der zweiten Reihe des Hammerfall-Konzertes genau hinter diesem Hünen und konnte weder rechts noch links vorbei sehen. Ich konnte mir verdammt noch mal den Hals verrecken wie ich wollte, die Statur meines "Vorstehers" war einfach zu imposant. Also fasste ich mir ein Herz und tippte ihn an - es folgte: Keine Reaktion! Ich zupfte ihn leicht am Ärmel und wieder: Keinerlei Regung! Okay, dann ein drittes mal, fester - diesmal musste er es gemerkt haben - doch auch jetzt wieder totale Ignoranz.Das ärgerte mich und ich wurde energisch: Zum vierten mal klopfte ich ihn am Arm während sich meine Aussicht noch immer auf diese riesige Rückfront in 20 cm Entfernung beschränkte. In diesem Moment kam endlich Bewegung in die Sache! Der Typ drehte sich um und sah finster auf mich herab. Mit einer Geste formulierte ich die freundliche Frage: "Wärst du so nett und lässt mir nach vorn, damit ich auch etwas sehen kann?" Entschieden schüttelte der schweißnasse Riese ablehnend den Kopf. Und ohne ein Wort zu sprechen oder mich auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, drehte er sich angenervt wieder um und verfolgte weiterhin unberührt in der ersten Reihe das Konzert. - Vielen Dank auch!!! So ein egoisitisches Verhalten kann ich absolut nicht nachvollziehen. - Nicht, dass ich als kleine Frau immer eine Extrawurst gebraten haben will - aber diesem Egomanen reichte ich gerade bis zur Brust! Er war so groß, dass er auch dann noch freie Sicht gehabt hätte, wenn ich vor ihm gestanden hätte! Er wäre dadurch nicht im Geringsten in eine nachteilige Lage versetzt worden. Zudem es entgegenkommenderweise schon geholfen hätte, sich an der Absperrung nicht ganz so breit zu machen.Vor lauter Ärger über dieses selbstsüchtige Verhalten und weil ich keine Chance erwog, von diesem Standort aus überhaupt noch was sehen zu können, zog ich mich in die hinteren Hallen-Gefilde zurück. Dort konnte ich hin und wieder einen Blick auf die Bühne erhaschen. Meine Position hatte ich neben einem jungen Mann bezogen, der mich mit einem netten Angebot wieder versöhnlicher stimmte. Er fragte mich doch tatsächlich, ob er mich - zwecks besserer Sicht - auf die Schultern nehmen sollte. Und obwohl ich freundlich ablehnte, war ich dankbar für diese nette Geste. Verbiesterte Einzelkämpfer, die mit ausgefahrenen Ellenbogen und ohne Rücksicht auf andere nach ihrem persönlichen Vorteil trachten, gibt es genug.Gerade deswegen soll und darf man aber nicht verschweigen, dass es auch zahlreiche Menschen gibt, die hilfsbereit und freundlich sind! Und genau das, sind diejenigen, die erkannt haben, dass ein wenig Freundlichkeit nicht weh tut und eine Welle positiver Energie in die Welt schickt. - Und egal wie lange es dauert: Sie läuft um die Welt, stößt zahlreiche andere Wellen an und schwappt einem irgendwann wieder über die eigenen Füße... |
| 30.03.2007, 22:47 by Sandy |
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