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Kamelot - Poetry For The Poisoned - Review
Mit ihrem neuesten Output "Poetry For The Poisoned" beschreiten "Kamelot" zugegebenermaßen einen bombastischeren Weg, den Fans des älteren Materials unter Umständen irritieren könnte.
Doch wird hier mit einem Maximum an Genialität gearbeitet, was sich in den einzelnen Songs uneingeschränkt widerspiegelt.
Schon mit "The Great Pandemonium", welches das Werk einläutet, wird deutlich auf die Richtung hingewiesen.
Mit tatkräftiger Unterstützung seitens des "Soilwork" Sängers "Björn Strid" baut sich dieser Song zu einer genialen Nummer auf.
überhaupt wurden die Guests auf diesem Album beachtlich ausgewählt, so daß z.B. auch beim vierten Song "The Zodiac" ein nicht ganz unbekannter Shouter zum Zug kommt.
Kein geringerer als "Jon Oliva" spendiert hier seine unverkennbare Stimme.
Eigentlich beginnend mit "Dear Editor", daß aber eher als Intro zu sehen ist, besticht "The Zodiac" durch eine düstere und teils melancholische Stimmung.
Vergessen werden sollte aber auch der zweite Song "If Tomorrow Came" mit seiner an ältere Stücke erinnernde Art nicht.
Weiter geht es mit "Hunter's Season", welches zusammen mit "The Great Pandemonium" bereits auf der vergangenen Tour vorgestellt wurde.
Auch hier wird in altbewährter Weise gerockt und hinterläßt einen absolut bleibenden Eindruck.
Etwas ruhiger geht es mit "House On The Hill" weiter.
Hier teilt "Roy Khan" seine Stimme mit einer recht bekannten Gastsängerin.
Keine geringere als "Simone Simons" von "Epica" verleiht, wie auch auf vorangegangenen Alben schon, diesem Song eine unverwechselbare Note und macht ihn zu einem Höhepunkt des Albums.
Mit dem folgenden "Necropolis" wandert man dann auch schon wieder auf altbekannten Pfaden, wenn man mal vom teils elektronisch bearbeiteten Gesang absieht, was dem Song aber sehr gut steht.
überhaupt mutiert dieser Track zu einem echten Killer auf dem Output!
Auch "My Train Of Thoughts" und "Seal Of Woven Years" können dieses Niveau ohne Probleme halten.
Ganz so wie man es von "Kamelot" gewohnt ist, regieren hier auf höchster Ebene Harmonie, Melancholie und Härte.
Dies findet im überflieger dieser Veröffentlichung, dem Titeltrack "Poetry For The Poisoned", welches in 4 Parts unterteilt ist, seinen Höhepunkt.
Mit "Incubus", "So Long", "All Is Over" und "Dissection" wird der Begriff "Bombast" neu definiert.
Erneut versüßt "Simone Simons" mit ihren engelsgleichen Vocals dieses Machtwerk von einem Song.
Bevor sich der Hörer langsam aber sicher hin zum Ende dieses Albums bewegt, wird er jedoch noch einmal daran erinnert, daß es die Jungs um "Roy Khan" mit Nichten vergessen haben, wie man ordentlich Tempo in einen Track bekommt.
Mit dem Schlußpunkt "Once Upon A Time" werden vor allem Anhänger älterer Knaller der Band zufriedengestellt.
Härte wird bei diesem Ohrenschmaus großgeschrieben und bringt "Poetry For The Poisoned" einen weiteren Pluspunkt ein, was das sowieso schon sehr amtliche Werk zu einer Note im ganz oberen Bereich katapultiert.
Für mich ein weiterer Highlight in der Geschichte von "Kamelot"!

Note: 1,5


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