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Invader - Invader - Review
Aus Seattle aus der seinerzeit Anfang der 90er Jahre der Reaper in Form der Grunge Bewegung kam und dem Metal beinahe den sprichwörtlichen Garaus machte, kommen mit „Invader“ eine Band, die 1981 gegründet, sich just in dieser dunklen Zeit der Grunge-Welle auflöste.
Nachdem sie sich kürzlich reformierten, fanden sie beim Label Pure Steel, besser gesagt im dazugehörigen Label Pure Underground auch ziemlich schnell den passenden Unterschlupf, sodass bevor die Metalwelt mit neuem Futter verköstigt wird, kommen wir zuerst noch in den Genuss ihres Debüts aus dem Jahre 1992.

Das selbstbetitelte Album wird durch Worte des Altmeisters der Filmgeschichte „Alfred Hitchcock“ eröffnet, bevor der Hörer mit „Master Of Suspense“ zum ersten Mal einen Vorgeschmack auf die herrlich raue und ruppige Produktion bekommt, die sich durch das gesamte Album zieht.
Ich persönlich finde es sehr schön, dass trotz einer neuzeitlichen Veröffentlichung der Sound trotzdem beim Retrostyle belassen wurde.
Man fühlt sich permanent in alte Tage zurückversetzt und saugt sich Songs wie das langsam schleppende „Victims Of Terror“, ein schnell dahertrabendes „Imaginary World“, ein alles zerstörendes „The Uncontrollable Fire“, oder dem mit dem Charme einer Powerballade behafteten Stück „Legends“, welches dieses Werk auch beendet, nur so rein.
Was eventuell denen einen oder anderen stören könnte, ist die Stimme von „Gary Cobb“, die hier und da sogar mit etwas schiefen Tönen daherkommt.
Wohlgemerkt aber in so geringem Maße, dass zumindest meiner einer sich kein bisschen daran und im Gegenteil dem Ganzen sogar noch etwas charmantes abgewinnen kann, da es einfach grundehrlich klingt und sehr gut zu dem gesamten Album passt.
So kann man dem Label Pure Underground Records letztlich nur danken und sie beglückwünschen, dass sie dieses Werk fast gänzlich im Originalzustand ließen und sogar das Cover-Artwork so belassen haben, dass man sich des Gefühls nicht verwehren kann, ein altes Vinyl aus seiner angestaubten Plattensammlung vor Augen zu haben.

Für alle Puristen und Nostalgiker unter uns, die schon in den 80ern dem amerikanischen Power Metal frönten, sei dieses Werk genauso empfohlen wie auch heutigen US Metal Fans, die sich gerne mal ein Bild über die ach so schöne Zeit damals machen wollen.
„Retro trifft auf Moderne“ ist wohl die treffendste Bezeichnung für dieses sehr eingängige Album und wird „Invader“ sicherlich noch einige Fans mehr bescheren.

Note: 2,5 


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