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GumoManiacs - Morbid Tales Of Terror - Review

GumoManiacs - Morbid Tales Of Terror

 

Die Regensburger Thrasher bringen mit "Morbid Tales Of Terror" bereits ihr 6 Studiowerk auf den Markt. Nach einigen Schwierigkeiten konnte dieses neue Werk nur mit Hilfe einer Spendenaktion von Fans der GumoManiacs das Licht der Welt erblicken. Klasse Aktion und als Dank werden die Spender im Booklet erwähnt. Die Band kann wirklich stolz auf ihre Fangemeinde sein, denn ansonsten wäre es wohl sehr schwer in Coronazeiten selbst so etwas zu stemmen.


Zum Glück hat das aber geklappt und so kann ich nun das neue Album selbst in den Händen halten und diese Rezi schreiben. Was nun als erstes auffällt, ist das klasse Cover. Verantwortlich hierfür ist kein geringerer als Andreas Marschall, der auch schon Cover für Bands wie Sodom, Kreator oder Blind Guardian gezeichnet hat. Mir gefällt es sehr gut, so der Gegensatz von Entspannung hin zu kranken Gedanken im Hirn die Welt zu verändern. So eine Art gut und böse eben, so interpretiere ich mal das Coverartwork für mich.Schon mal eine klasse Steigerung, zu den schon veröffentlichen Werken und deren Covern. Wobei ich nicht sagen will das diese schlecht sind. Nein, sie haben alle auf ihre eigene Art was, aber dieses hebt sich schon ab.

 

Jetzt kommen wir aber zu Musik und ich bin mal gespannt, ob ich hier auch eine Steigerung finde. Auf dem Album finden sich 11 Tracks und als Opener fungiert der Song "Bloodportals" ein ordentlicher Thrasher der Marke GumoManiacs mit Gumos rauhen Stimme und ordentlich wumms, der instrumentale Mittelteil, wo auch richtig Gas gegeben wird, sticht aus diesem Song heraus. Nun folgt "Last Man Standing" den ich echt klasse finde. Hier gibt es viel zu hören, von quietschenden Reifen, bis hin zu Schüssen und vielen mehr und natürlich Thrash. Ein Hörspiel Thrash Song mit Melodie, kein sinnloses geballer. Geil!
"Legions of Death" ist ein ruhiger eingängiger und rockiger Track und mit "Of Warlords And Veangeance" folgt ein Speedtrack, wo mal wieder richtig Gas gegeben wird. Der Text zu diesem Lied bezieht sich auf den Film Conan,der Barbar.
Schwarzenegger on Speed. "The Architect" ist ein ungewöhnlicher Song mit weiblichen Sprechgesang, klingt so gar nicht nach den Gumomaniacs, sondern eher wie Warlord. Bringt aber Abwechslung in diese Platte, es muss ja auch nicht immer nur auf das Gaspedal getreten werden. Gut so!
Und schon sind wir beim Titeltrack "Morbid Tales Of Terror", eine gelungene Thrash Granate, wobei ich öfters an Kreator denken muss, ohne das der Song irgendwie abgekupfert klingt, er passt eben auch zu Band um Mille.
Beim nächsten Lied "Asmodeus" wird wieder richtig auf das Gas gedrückt, um dann mit "For A Greater Cause" ein langsameres theatralisches Lied folgen zu lassen. Das darauf folgende "Chamber of Souls" nimmt dann wieder an Geschwindigkeit auf und weiß mit ungehobelten Gesang und kreischenden Gitarren zu gefallen. Der vorletzte Track heißt "Valley Of Wolves" und diese Wölfe bekommt man auch zu hören und noch einiges mehr. Guter Song, Powerwolf on thrash.
Zum Schluss gibt es mit "Brimstone Baptism" noch mal richtig was auf die Ohren. Thrash is the Best. Hier zeigen so richtig noch mal was sie können und für mich der beste Song des Albums. Nein, bester Song der Gumomaniacs. Hier stimmt wirklich alles, mehr davon bitte auf dem nächsten Longplayer.

 

Fazit: Für mich ein sehr gelungenes Album, das von der Abwechslung lebt und eine Mischung aus Heavy Metal, 80ziger Thrash, Speed Metal und dem ureigenen Teutonic Thrash der GumoManiacs bildet. Wobei natürlich das Hauptaugenmerk auf Thrash liegt. Ich finde die Gumomaniacs haben sich vorallem spielerisch weiter entwickelt, das kann man auf dem Album deutlich hören.Wer sich nun angesprochen fühlen sollte, muss sich dieses Werk zulegen. Schon allein der letzte Song "Brimstone Baptism" verlangt diese CD zu kaufen. Zumindest solltet ihr dem Werk eine Chance geben und hier mal rein hören!

 

Note: 1


Official Website: https://www.gumomaniacs.com/
Webshop: https://the-gumo-shop.com/  &  https://gumomaniacs.bandcamp.com/
Facebook: https://www.facebook.com/gumomaniacs

 




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