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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| ELB-RIOT 2016 |
Eigentlich wollten wir rein zum Privatvergnügen zum Elb-Riot 2016 nach Hamburg. Also ohne große Kamera usw. Irgendwie können wir aber dann doch nicht aus unserer Haut und waren zumindest bei den Auftritten von CARCASS und SLAYER ganz vorne in der ersten Reihe an der Abschrankung. Und wie geil ist das? Seit 1995 beim Monster Of Rock in Castle Donington habe ich SLAYER nicht mehr so nah erleben können.
Das Festivalgelände direkt an der Großmarkthalle ist genial. Eine leichte Neigung Richtung Bühne, genügend Fress- und Bierstände, Dixies und sogar Sitzgelegenheiten in Form von Biergarnituren im hinteren Teil der Fressmeile (sofern man denn einen freien Platz erwischt). Vor allem die Getränkestände unweit der Bühne sind super! Die Festivalgröße ist fast noch familiär, auf jeden Fall nicht zu groß. Am Freitag mussten wir feststellen, dass der Weg vom Eingang einen Fußmarsch um das Gelände herum erfordert. Regelmäßige Wacken-Gänger sind so etwas vermutlich gewohnt. Wir eher nicht, weshalb wir auch die ersten Töne von TESTAMENT nicht mitbekamen. Die kalifornischen Herren um Chuck Billy und Alex Skolnick kamen gut an und spielten auch den einen oder anderen Klassiker wie z.B. "Practice What You Preach" und "Into The Pit". Nach diesem Thrash-Feuerwerk dauerte es nicht lange, bis die Spaßfraktion von STEEL PANTHER die Bühne übernahm.
Bassist Lexxi Foxx hatte
Gespannt waren wir auf POWERWOLF, da wir die bislang weder gesehen, noch gehört hatten. Und naja, Kirchenorgeln und christliche Choräle kann ich mir auch Sonntag früh im Original reinziehen. Sicherlich machen die Jungs ihre Sache gut und haben ihre musikalische Nische gefunden. Meins ist das aber keinesfalls. Mehr als gute Melodieansätze und einen bewegungsfreudigen Keyboarder kann ich da leider nicht entdecken. In meinen Augen ein ziemlicher Hype. Dieser wird natürlich vom Headliner SABATON getoppt. Für mich vermischen sich da die Grenzen zwischen Marsch- Bierzelt- und Volksmusik und haben mit Metal nicht wirklich viel zu tun. Music For The Masses, wo jeder noch so Besoffene mitgrölen kann, muss nicht sein.
CARCASS… muss man dazu etwas sagen? Waren die Briten früher doch regelmäßig bei MTVs Headbanger's Ball vertreten und lieferten die Intro-Musik zu VIVAs Metalla-Sendung. Bill Steer, Jeff Walker und ihre beiden Kollegen absolvierten einen geilen Auftritt, der mit "Corporeal Jigsore Quandary" und "Heartwork" endete. Und wir in der vordersten Reihe, perfekt! Filmemacher Sam Dunn's Lieblingsband MASTODON haute uns im Anschluss nicht vom Hocker. Zu konfus die Songstrukturen und zu banal die Melodieführung. Also erstmal was essen, trinken und eventuell die Blase entleeren, um pünktlich zum ersten Ton von SLAYER wieder vorne zu stehen und die Haare zu schütteln.
Was für eine Macht! Tom Araya, Kerry King, Gary Holt und Paul Bostaph. Dazu eine Setlist u.a. mit "Hell Awaits", "Dead Skin Mask", "War Ensemble", "South Of Heaven", "Reign In Blood", "Black Magic", "Seasons In The Abyss" und "Angel Of Death". Was will man mehr? Gary Holt weiß zu überzeugen und Paul Bostaph haut rein wie das Duracell-Häschen. Gut finde ich, dass keiner der beiden seinen Vorgänger imitiert, sondern jeweils sein eigenes Ding durchzieht. So klingt es zwar nicht mehr ganz so melodiös an der Gitarre und die Jazz-Einflüsse am Schlagzeug fehlen komplett, doch die geballte Power macht das wieder wett.
Bericht von DANU (dem Schattenmann) |
| 22.08.2016, 18:11 by Danu |
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