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COLDAURA – Coma, Sleeping God

Als ich die EP „Coma, Sleeping God“ der deutschen Formation COLDAURA bekam und mir das Infoblatt durchließ, kam ich nicht umhin mich zu fragen, ob die Band eventuell Schwierigkeiten hat, ihren persönlichen Stil zu finden.
Doch beim ersten Hören des Silberlings wurde mir schlagartig klar, dass es quasi Methode hat, so viele Genres aufzuzählen.
So mannigfaltig ist ihre Mixtur, jedoch ohne dass es irgendwie breiig daherkommt.

 

Ihre Inspirationen holen sie aus Bereichen, wie z.B, Bay Area Thrash, Classic Metal, New Metal, Melodic Death Metal, Progressive Metal, sowie dem Dark Metal.
Ja das klingt zugegeben nach sehr viel , doch umso einsichtiger ist die Musik von COLDAURA.
Denn sie verstehen es sehr gut, die für sie interessanten Nuancen herauszuziehen, um sie dann in ihren Songs wieder miteinander zu verknüpfen.
Man muss selbstverständlich schon zugestehen, dass man noch nicht am Ende der Fahnenstange ist und noch Luft nach Oben ist, doch die fünf Stücke auf „Coma, Sleeping God“ sind alle durchweg gut durchdacht und das hört man ihnen auch an, denn interessant klingen sie allemal.
Was mir besonders gut gefällt ist, dass man sich auch mal soweit geöffnet hat und im Infoblatt auch gleich mit den Erklärungen der einzelnen Songs beigesteuert hat, was ich persönlich sehr schätze.
So bekomme ich nämlich gleich einen intensiveren Eindruck der EP.
Damit auch ihr da draußen einen besseren Einblick in „Coma, Sleeping God“ bekommt, hier einfach mal eine kurze Erläuterung zu den einzelnen Stücken:
„Coma, Sleepinng God“
Bei diesem Song geht es um einen brutalen Schläger, der nun selbstins Koma geprügelt wurde und sich erst jetzt in seinem tiefsten Inneren mit seinen Taten und den Opfern beschäftigt.
„Black Carnage“
…handelt von den von Kriegen und Konflikten geschundenen Menschen im Nahen- & Mittleren Osten.
Es soll die Gefühle der einfachen Bevölkerung darstellen, welche sich tagtäglich mit Bombenattacken und anderen Gräueltaten konfrontiert sehen.
„Dark Abbey“
Das Thema von „Dark Abbey“ beschäftigt sich mit den sogenannten gottesfürchtigen Menschen, welche sich unter dem Deckmantel der Religion und geschützt von der Kirche an Minderjährigen & Schwachen vergreifen.
„Awakening“
…soll aufwecken, wach rütteln und Menschen auf das, was um uns herum geschieht aufmerksam machen.
Wir, die einfachen Menschen, dürfen nicht zum Spielball weniger Politiker, Lobbyisten oder Fanatiker werden.
„Wave Of Life“
Bei „Wave Of Life“ wird die „Welle des Lebens“, also die Zeitspanne von der Geburt bis hin zum Tode thematisiert.
Damit verbunden sind auch die oft völlig überzogenen Erwartungen an sich selbst und seine Mitmenschen und an das was allgemein als gesellschaftlich erstrebenswert erachtet wird.
Mit diesem Wissen bewaffnet, fällt es doch wahrlich leichter, sich mit dem Material auseinander zu setzen.

„Coma, Sleeping God“ hat wie schon erwähnt noch Luft nach Oben, aber ich finde, dass den Jungs von COLDAURA ein wirklich gutes Stück Musik gelungen ist, welches zudem auch mit doch sehr ordentlichen Produktion aufwarten kann, was den Songs absolut gut tut.

Wer sich durch diese Zeilen nun berufen fühlt, sich die EP mal genauer anzuhören, der sollte kann sich hierfür bestimmt über https://www.facebook.com/COLDAURAMETAL weitere Infos holen.
Einfach mal anchecken und somit auch gleich noch den Underground unterstützen, der es in diesen Zeiten wahrlich mehr als nötig hat.

 

Note: 2 
 




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